jansky – Album-Film Präsentation „oro“
Anfang Dezember veröffentlichen jansky das Experimental-Noise-Pop Konzept-Album “oro”.
Vorab kann dieses Album am 27. November im Ateliertheater gehört werden: In Kombination mit einem eigens dafür gedrehten Visualizer wird das Album in voller Länge zu hören sein.
Mehr als zwei Jahre sind seit dem letzten Album vergangen, aber jansky waren nicht untätig: Martin hat zwei Alben für Laundromat Chicks produziert, das soeben erschienene Pauls JetsAlbum gemischt und mit Mitgliedern von Culk, Pauls Jets und Fuzzybrains die Supergroup Alles Exhausted gestartet. Unter diesem Schirm ist auch Anna als Sängerin und Writerin tätig, die sich wiederum dem Konzipieren von Theaterstücken und Hörspielen gewidmet hat. All dieses Namedropping beiseite, aber sonst liest ja niemand weiter.
Gesampelte Beats, Chamber-Pop und blown-out knisternde Synthesizer. Die Musik von jansky ist maximalistischer DIY-Sound und kein Bedroompop, sie ist vielmehr ein Waten durch den unbequemen Sumpf, hin zum Erzählen. Das Projekt ist lärmender, experimenteller, aber auch tanzbarer als das Vorgängeralbum.
jansky erzählen die Geschichte von Martha, wie sie versucht, sich in einer verschränkten Stadt zurechtzufinden. Dabei trifft sie auf die Blumen ausreißende Riesin, einen körperlosen Anzug oder das amöboide Wesen. Letztendlich ist sie mit dem konfrontiert, was sich nicht zu verändern scheint.
oro ist mythisch, feministisch, trauernd und eigenartig hoffnungsvoll, eine Meditation über ein Leben, mit dem, was sich nicht ändern lässt. Der Text befasst sich mit dem tiefen Sog etwas Neues werden zu wollen, auch wenn das eine Selbstzergliederung voraussetzt.
Film-Start: 20.30






